Dieser Regenbogen ist nur einfarbig

09.07.2010 | 13:17

(MEDRUM) Auch die evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO) bedient sich jetzt eines psychologischen Tricks, wie ein Werbeflyer für homosexuelle Partnerschaften zeigt. Denn, wie bei der Werbung in der Verkaufsbranche mitunter üblich, ist in der Packung "Kirchliche Segnung von Partnerschaften" nicht das drin, was drauf steht.
Friederike von Kirchbach, Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, sagt im einleitenden Satz ihres Geleitwortes zum Werbeflyer "Gottes Segen für das gemeinsame Leben" (Zusammenschnitt aus dem Flyer: Bild links):

"Es ist gut, wenn die Stadt Berlin durch
die Farben des Regenbogens bereichert wird."

Dieses, von der Lesben- und Schwulenbewegung usurpierte, hier distanzlos übernommene Bild des Regenbogens belegt, daß auch die EKBO auf ihrem Flyer für die gottesdienstliche Segnung eingeschlechtlicher Partnerschaften mit der Methode der Suggestion arbeitet.

Die EKBO wirbt mit dem Begriff des Regenbogens für lesbische und schwule Partnerschaften - wohlwissend (oder nichtwissend?), daß diese nur eine "Grund- oder Primärfarbe" des Geschöpfes Mensch widerspiegeln. Bereits Schulkinder lernen im Physikunterricht, daß mit einer Primärfarbe niemals ein Regenbogen zustande kommen kann. Was für die physikalischen Gesetze und die Komposition des farbenprächtigen Regenbogens gilt, trifft auch für die Gesetze des Lebens und das Geschöpf Mensch zu. Erst die Existenz und Vereinigung zweier Geschlechter erzeugt Farbenpracht und das Geschenk des Lebens. Aber mit der Physik und den Gesetzen der Schöpfung scheinen zumindest manche heutigen Theologen ebenso wenig vertraut zu sein wie mit einem tiefergehenden Verständnis der biblischen Lehre. Sie halten für vielfarbig, was sowohl nach den Gesetzen der Physik wie aus biblisch-theologischer Sicht monochromatisch ist. So hat die EKBO auf ihrem Angebot der kirchlichen Segnung zwar die Versprechung des vielfarbigen Regenbogens draufstehen, genau besehen geht es aber nur um den Verkauf eines illusionär aufgewerteten, einfarbigen Produktes: den "göttlichen" Segen für die eingeschlechtliche Lebenspartnerschaft.

Die symbolträchtige Wirkung des Bildes vom Regenbogen wird so mißbraucht. Denn durch seine überwältigende Farbenpracht ist der Regenbogen Ausdruck einer genial angelegten Schöpfung. Der Schöpfer hätte nichts davon zustandegebracht, hätte er sich bei seinem Schöpfungsakt nur einer Grundfarbe bedient. Wie bei der Erschaffung des Lichtes hat sich der Geist des Schöpfers auch bei der Erschaffung des Menschen als allmächtiger Logos erwiesen: Seinem Schöpfungswerk hat er durch die geniale Komposition der zwei Geschlechter von Mann und Frau die Krone aufgesetzt. Nur durch die Existenz und Vereinigung dieser beiden Geschlechter ist der Mensch als Krone der Schöpfung fruchtbar, nur dieser Verbindung gilt der göttliche Segen, und nur so kann der Mensch an der Weitergabe menschlichen Lebens und Fruchtbarkeit der Erde mitwirken.

Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde: nach dem Bilde Gottes schuf er ihn;
als Mann und Weib schuf er sie.
Gott segnete sie dann mit den Worten: »Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde an..."
(Genesis 1)

Der Erbauer dieser Welt hat sein Schöpfungswerk und Geschenk an uns Menschen zur Weitergabe des Lebens an die Vereinigung von Mann und Frau gebunden. Auf ihrer Einswerdung beruht die Fortexistenz der Gattung Mensch, nur in ihrer Verbindung entsteht die fruchtbare Vielfalt menschlichen Lebens, die ihren symbolischen Ausdruck im Bild des Regenbogens finden kann. Wäre die Vereinigung von Mann und Mann oder von Frau und Frau schöpfergewollt, hätte er ihnen sicherlich auch den Segen der Fruchtbarkeit geschenkt. Doch so wie eine Eizelle nicht eine andere Eizelle befruchten und Leben weitergeben kann, bleibt es einer eingeschlechtlichen Verbindung zweier Menschen versagt, am Schöpfungsakt mitzuwirken. Das ist Schöpferwille, über den sich der Mensch - auch mit Hilfe von Reproduktionsmedizinern - nicht hinwegsetzen kann.

Daß die EKBO dies nicht (mehr) wahrnehmen will, verrät auch ihr Werbeflyer. Es wird zwar von der Fruchtbarkeit der Erde, nicht aber von der des Menschen gesprochen. Daß den eingeschlechtlichen Partnerschaften trotz aller kirchlichen "Segnungen" auch künftig versagt bleiben wird, am Wunder der Weitergabe des Lebens teilzuhaben und darin Sinnerfüllung zu finden, wird übergangen. Die mit dem Regenbogen verbreitete Suggestion der Farbenpracht ist daher nichts anderes als der Versuch, die Menschen über die Monochromie eingeschlechtlicher Partnerschaften hinwegzutäuschen. Doch die Kirche darf kein Varieté sein, und ihre Pastorinnen und Pastoren dürfen nicht in die Rolle von Illusionskünstlern schlüpfen. Zwar mag es den Betroffenen helfen, den antropologischen Defekt ihrer gleichgeschlechtlichen Neigung leichter zu verkraften und den Schaden an ihrem Selbstwertgefühl möglichst klein zu halten, an der Tatsache, daß eingeschlechtlichen Beziehungen die Erfüllung durch die Weitergabe des Lebens in der Liebe zwischen Mann und Frau versagt bleibt, ändert dies freilich nichts. Der Regenbogen ist trotz seiner ständigen Beschwörung für homosexuelle Beziehungen ein simpler Trick und Etikettenschwindel. Denn dieser Regenbogen ist nur einfarbig.

Quelle

Kommentar
Die Kirche und damit die verantwortlichen Theologen der evangelischen Kirche bzw der  EKBO haben Gottes Geist nicht, denn dieser würde sie ja in der Wahrheit leiten. Und die Wahrheit zu diesem hier behandelten Thema findet sich schlicht und einfach in Gottes Wort, der Bibel. Aber diese haben all jene Theologen längst beiseite gelegt und besagte Stelle aus Römer 1, haben sie sicherlich in ihrem Leben niemals gelesen, oder? 

26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.


ufri


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